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Ostforschung
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Ostforschung bezeichnete bis in die 1990er Jahre die Erforschung des deutschen Volkstums und der Kulturleistungen Deutscher in Ostmitteleuropa. Forschungsgegenstände waren Geschichte, Sprache, Migration, Recht, Religion und Geographie.
Unter dem Begriff âOstforschungâ als zentralem Bestandteil der vĂślkischen Wissenschaften wird heute dieser Teil deutscher Wissenschaft geschichtlich hinsichtlich Verlauf und Kontinuitäten bis in die 1990er Jahre erforscht und von einigen der betroffenen Institutionen selbstkritisch aufgearbeitet. Besonders diese Selbstreflexion bezeichnet einen Paradigmenwechsel und fĂźhrt unter anderem zur Umbenennung von Instituten. So wurde beispielsweise die 1952 gegrĂźndete âZeitschrift fĂźr Ostforschungâ 1994 in âZeitschrift fĂźr Ostmitteleuropa-Forschungâ umbenannt.cite-ref-1[1] Der Begriff Ostforschung wird wie der Begriff Westforschung fĂźr aktuelle Forschungen heute kaum noch verwandt.
Contents
⢠Seit 1950
⢠Ăberblick
⢠Konzepte
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte der Ostforschung
Ihren Ursprung hat die Ostforschung in der im 18. Jahrhundert entstehenden Geschichtswissenschaft. Ihr ethnozentrierter Ansatz war eng verbunden mit der Deutschtums- und Volkskunde. Ihre ideologische Ausrichtung folgte den Grundsätzen des Vaterländischen und stand im Zeichen der Grßndung des Deutschen Kaiserreichs 1871. Der Grundsatz des Vaterländischen wurde unkritisch ßbernommen und bildete den allgemeinen Rahmen. In ihrer deutsch-nationalen Ausrichtung wurden Kultur und Geschichte anderer Bewohner, besonders der jßdischen, polnischen, kaschubischen und tschechischen sowie die der Sinti und Roma ausgeblendet. Die durchgehende Ausrichtung ihrer Arbeit durch das politisch-ideologische Umfeld ist erst seit wenigen Jahren Gegenstand selbstkritischer Forschung.
Angeblicher Schutz des Auslandsdeutschtums
Geopolitische Vorstellungen des Alldeutschen Verbandes konnten sich bereits 1894 auf die Ostforschung stĂźtzen. Der âSchutz des Auslandsdeutschtumsâ wurde zur aktiven AuĂenpolitik des Deutschen Reiches. Neben der Kolonialforschung diente auch die Ostforschung wesentlich zur Legitimierung dieser Politik. Nicht wenige Professoren und Intellektuelle der Ostforschung engagierten sich wissenschaftlich wie politisch fĂźr das Grenzlanddeutschtum und den Schutz deutscher Volksgruppen.
Zwischenkriegszeit
Auch nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg entwickelte die Ostforschung einen ausgeprägten Antislawismus und war an der Ausbildung der Herrenmenschenideologie beteiligt. Im Zentrum standen Rassenlehren und die Politikberatung, die einen âLebensraum im Ostenâ gewinnen wollte. Besonders die in der Ostforschung sich etablierende Volks- und Kulturbodenforschung verband sich eng mit dem âVolkstumskampfâ. Die in der Ostforschung vielfach anzutreffende sozialdarwinistische Ăberzeugung fĂźhrte zur HĂśherstellung der deutschen Kultur und zur Abwertung slawischer Kulturen.
Namhafte Wissenschaftler waren hier unter anderem der Sprach- und âUrheimatkundlerâ Ernst Schwarz, die Historiker Albert Brackmann, Hermann Aubin, Kurt Oberdorffer, Erich Keyser, die Volkstumsforscher Max Hildebert Boehm, Herbert Cysarz, Erich Gierach, Emil Lehmann, die Geographen Albrecht Penck und Nikolaus Creutzburg, der Professor fĂźr Osteuropäische Geschichte Josef Pfitzner, der VĂślkerrechtler Hermann Raschhofer, der fĂźhrende sudetendeutsche Volkskundler Bruno Schier wie auch Walter Kuhn, der Professor fĂźr Rechtsgeschichte an der Prager deutschen Universität Wilhelm Weizsäcker, der NationalĂśkonom Theodor Oberländer, der Rassenlehrer und Sozialanthropologe Karl Valentin MĂźller, der spätere NS-Historiker Theodor Mayer und der Geograph und Geopolitiker Karl Haushofer.
Politischen und ideologischen Einfluss auf die Ostforschung hatten unter anderem der Jurist und Politiker Rudolf Lodgman von Auen, der Geograph Friedrich Ratzel, der Volkspädagoge Rudolf Lochner, der Lehrerausbilder Eugen Lemberg, der Volkstumskämpfer Ernst Lehmann, der Redakteur und Volkstumspropagandist Hans Krebs, der Schriftsteller Guido von List, der Volkstumskämpfer und Finanzier Alfred Hugenberg und der Schriftsteller Hans Grimm.
Nationalsozialismus
FĂźr die AuĂenpolitik des NS-Regimes bekam die Ostforschung eine politikberatende Funktion. Das Lebensraum-Konzept nahm eine zentrale ideologische Stellung ein. Personell gab es kaum Unterschiede zu den bisherigen Ostforschern, ihrer Methodik und ihrem Vokabular.
Ein noch recht unbeleuchteter Aspekt der NS-Ostforschung ist der âKriegseinsatz der Wissenschaftâ. Bei dieser Aktion bemächtigten sich verschiedene Kommissionen deutscher Wissenschaftler aus der Volkstumsforschung, die zum âKriegseinsatzâ gebildet wurden, der Archive, Bibliotheken und Museen der besetzten Länder.cite-ref-2[2]
Frank-Rutger Hausmann analysierte 1999 erstmals in seinem Buch Deutsche Geisteswissenschaft im Zweiten Weltkrieg die 'Aktion Ritterbusch' (1940â1945), die Verbindungen der NS-Volkstumsforschung zu den Forschungen in der Zwischenkriegszeit, zu den NS-Ideologemen und der Verwendung ihrer Semantik, die interdisziplinären und mit den politischen Ideologien verbundenen Merkmale eines âGemeinschaftswerksâ, die Abwehr der Wissenschaftler nach dem Krieg, ihren durchdringenden Einfluss auf die bundesrepublikanischen Wissenschaften und ihre Versuche, die eigenen Arbeiten vom Nationalsozialismus zu trennen.
Hausmann zitierte die Krakauer Zeitung von 1941, um exemplarisch die ideologische Verbundenheit mit dem Nationalsozialismus und das Ziel einer Germanisierung Europas zu demonstrieren. In einem Zeitungsartikel Ăźber einen Bericht zur âBuch- und Dokumentenschauâ der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg âDeutsche Wissenschaft im Kampf um Reich und Lebensraumâ heiĂt es: âDie deutsche Geisteswissenschaft hat sich im Kriege zu einer weltumspannenden Gemeinschaft zusammengefunden, um entscheidende Probleme der deutschen Lebensordnung, des deutschen Weltbildes und der Neugestaltung Europas auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnis darzustellenâ.
Im Zentrum des Ritterbusch-Unternehmens stand also die âIdee einer neuen Ordnung Europasâ. Walther WĂźst, der Kurator des âSS-Ahnenerbesâ und GĂźnther Lutz formulierten das ideologische Konzept in âWissenschaft als vĂślkische Notwendigkeit â Kriegseinsatz, Aufgabe und Zukunft der deutschen Wissenschaftâ in der Zeitschrift âDeutscher Wissenschaftlicher Dienst (DWD)â, die Walther WĂźst im Stuttgarter Kohlhammer Verlag herausgab.
Eine der ersten kritischen Abrechnungen mit der Rolle der Ostwissenschaften unter dem Nationalsozialismus war ein Vortrag von Werner Philipp, Ordinarius fĂźr osteuropäische Geschichte, den er anlässlich der Universitätstage 1966 der Freien Universität Berlin unter dem Titel âNationalsozialismus und Ostwissenschaftenâ gehalten hat.
Die wichtigsten Ost- und SĂźdost-Forschungseinrichtungen zur Zeit des Nationalsozialismus
⢠Institut fßr deutsche Ostforschung, KÜnigsberg Pr.
⢠Institut fßr Grenz- und Auslandsstudien Berlin-Steglitz
⢠Institut fßr ostdeutsche Wirtschaft, KÜnigsberg Pr.
⢠Institut fßr osteuropäische Wirtschaft, KÜnigsberg Pr.
⢠Institut zur wissenschaftlichen Erforschung der Sowjetunion, Berlin
⢠Mitteleuropa-Institut, Dresden
⢠Nordostdeutsche Forschungsgemeinschaft, Berlin
⢠Osteuropa-Institut, Breslau
⢠Ostland-Institut, Danzig
⢠Ostsee-Institut, Danzig
⢠Institut fßr Ostforschung, Schloss HÜchstädt
⢠Reichsstiftung fßr deutsche Ostforschung, Posen
⢠Reichsstiftung fßr slavische Forschung, Prag
⢠Russlandinstitut der Auslandshochschule, Universität Berlin
⢠Seminar fßr osteuropäische Geschichte und Landeskunde, Universität Berlin
⢠Wannsee-Institut (sog. Osteuropa-Institut Berlin), Tarnbezeichnung Institut fßr Altertumsforschung
⢠Zentralstelle Osteuropa, Berlin
⢠Arbeitskreis fßr Donaufragen
⢠Institut fßr Geschichte und Kultur Sßdosteuropas, Leipzig
⢠Institut fßr Mittel- u. Sßdosteuropäische Wirtschaftsforschung, Leipzig
⢠Institut fßr Sßdostrecht, Wien
⢠Hauptpublikationsstelle, Wien
⢠Sßdost-Institut, Mßnchen
⢠Sßdostdeutsche Forschungsgemeinschaft, Wien
⢠Sßdostdeutsches Institut, Graz
⢠Sßdosteuropa-Institut, Leipzig
⢠Sßdostgemeinschaft Wiener Hochschulen, Wien
Seit 1950
Ăberblick
Nach 1945 reorganisierte sich die deutsche Ostforschung im Westen und in der späteren Bundesrepublik. Ein erstes Zentrum bildete sich 1950 in Marburg. Dort grßndeten Bruno Schier, Eugen Lemberg, Hermann Aubin, Josef Hanika, Kurt Oberdorffer, Wilhelm Weizsäcker und andere bekannte Ostforscher den Johann Gottfried Herder-Forschungsrat. Dem Forschungsrat war ein Netzwerk von Wissenschaftlern und Vereinen angeschlossen, zu dem sich auch das Collegium Carolinum zählen kann.
âZeitschrift fĂźr Ostforschungâ nannte sich 1952 das zentrale Publikationsorgan. Der Ostforscher Hermann Aubin wurde 1953 zum Präsidenten des Verbandes der Historiker Deutschlands gewählt. Auch in dieser Zeit und in dieser Funktion hob er den âAnteil der Germanen am Wiederaufbau des Abendlandes nach der VĂślkerwanderungâ hervor. Der gemeinnĂźtzige Verein wird seit 1950 bis heute durch Landes- und Staatsmittel gefĂśrdert.
Die Kontinuitäten in der Methodik, den Biographien und dem Vokabular der Ostforschung auch nach 1945 wurden erstmals seit den 1990er Jahren in Teilen der Ostforschung Gegenstand eigener Untersuchungen.
Der Kalte Krieg und die Vertriebenen-Problematik prägten die politischen Rahmenbedingungen der Ostforschung in der Nachkriegszeit. In dieser Zeit war die âOstforschungâ der Bundesrepublik das ständige Ziel in der Regel scharfer polemischer Kritik seitens des Ostens, die dort in einer FĂźlle einschlägiger Publikationen ihren Niederschlag fand. In der DDR gab es sogar an der Humboldt-Universität in Berlin eine spezielle âAbteilung fĂźr Geschichte der imperialistischen Ostforschungâ mit eigenen Publikationsorganen, unter anderem den vertraulichen âInformationen Ăźber die imperialistische Ostforschungâ, Jg. 1. 1960ff.
Mit dem in den 1990er-Jahren einsetzenden Paradigmenwechsel in dieser Wissenschaft begann sie sich fĂźr internationale Forschungsstandards zu Ăśffnen. In Verbindung damit nennt sie sich nunmehr âOstmitteleuropa-Forschungâ statt âOstforschungâ.
J. G. Herder-Forschungsrat und Herder-Institut e. V.
Heute ist das im April 1950 gegrĂźndete Institut eine der zentralen Institutionen der historischen âOstmitteleuropaforschungâ. Der Begriff Ostforschung wird seit ca. 1994 nicht mehr verwendet. Geboten wird eine wissenschaftliche Serviceeinrichtung mit 42 festangestellten Mitarbeitern. Gesamtetat 3,67 Millionen Euro.
Eigenpublikationen der Ostforschung und der Ostmitteleuropa-Forschung zu ihrer Geschichte
⢠FĂźnfunddreiĂig Jahre Forschung Ăźber Ostmitteleuropa. VerĂśffentlichungen der Mitglieder des J. G. Herder-Forschungsrates 1950â1984. Hrsg. v. J. G. Herder-Forschungsrat, Marburg/Lahn 1985.
⢠Hugo Weczerka: Johann Gottfried Herder-Forschungsrat. In: Erwin Oberländer (Hrsg.): Geschichte Osteuropas. Zur Entwicklung einer historischen Disziplin in Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz 1945â1990. Stuttgart 1992, S. 256â275.
⢠Hugo Weczerka (Hrsg.): Aspekte der Zusammenarbeit in der Ostmitteleuropa-Forschung. Tagung des Herder-Instituts und des J. G. Herder-Forschungsrates am 22./23. Februar 1994, Marburg 1996.
⢠Die Arbeit des Forschungsverbundes Ostmitteleuropa in den Jahren 1990â1996. Historische Kommissionen. J. G. Herder-Forschungsrat mit seinen Fachkommissionen. Hrsg. als Manuskript des J. G. Herder-Forschungsrates. Marburg 1997. 63 S.
⢠Hugo Weczerka: 1950 â 50. Gedenkjahr: GrĂźndung des Johann Gottfried Herder-Forschungsrates und des Johann Gottfried Herder-Instituts in Marburg an der Lahn. In: Ostdeutsche Gedenktage 2000, Hrsg. Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bonn 1999, S. 384â392.
Konzepte
Zu den Konzepten und Paradigmen in der Ostforschung zählten unter anderem BevÜlkerungswissenschaft/Demografie, die Deutsche Soziologie, Deutsche Volks- und Kulturbodenforschung, Kulturraumforschung und Raumordnung, Rassenkunde, Siedlungsgeschichte, Umvolkung, Volksgeschichte, Volkslehre, Volkssoziologie, VÜlkische Geographie, Deutsche Volkskunde und Raumforschung, Volksgruppenkunde.
Forschungs- und Publikationsprojekte
Forschungs- und Publikationsprojekte waren nach 1945 Auslandswissenschaften, Deutsche Ostsiedlung, Deutsche Volksliste, Atlas der Deutschen Volkskunde (ADV), Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa, WĂśrterbĂźcher des Grenz- und Auslandsdeutschtums, Archivierung.
Publikationsorgane
Wichtige Publikationsorgane der Ostforschung waren Der Auslandsdeutsche, Deutsche Forschungen im SĂźdosten, Jomsburg, Reich â Volksordnung â Lebensraum, Volk und Reich, Zeitschrift fĂźr Ostforschung und die vom Institut fĂźr Deutsche Ostarbeit herausgegebene Zeitschrift Deutsche Forschung im Osten.
Polnische Westforschung
Die âPolnische Westforschungâ, eine deutsche WortschĂśpfung aus âpolska myĹl zachodniaâ (= âpolnischer Westgedankeâ), entwickelte sich als Antwort und wesentlich in Auseinandersetzung mit den in der deutschen Ostforschung in der Zwischenkriegszeit vertretenen Positionen, so dass sie, wie Jan M. Piskorski schreibt, âin gewissem Sinne ein nahezu getreues Spiegelbild der deutschen Ostforschung [wurde].âcite-ref-3[3] Ihre Arbeit dauerte bis in die 1950er Jahre fort und legitimierte sich mit der âRĂźckkehr der deutschen Ostforschung auf das Feld der wissenschaftlich-publizistischen Auseinandersetzungâ.cite-ref-4[4] Ihr wichtigster Repräsentant war Zygmunt Wojciechowski, der von 1945 bis 1955 das in Posen ansässige Zentrum der Westforschung â das Instytut Zachodni (= West-Institut) â leitete. Mit neuer Orientierung, wobei Deutschland Schwerpunkt des Interesses bleibt, arbeitet das Institut seit dem Ende des Ost-West-Konflikts und der deutschen Wiedervereinigung weiter.
Literatur
⢠Auf den Spuren der Ostforschung. Eine Sammlung von Beiträgen der Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der westdeutschen âOstforschungâ beim Institut fĂźr Geschichte der europäischen Volksdemokratien, Leipzig 1962.
⢠Michael Burleigh: Germany Turns Eastwards. A Study of âOstforschungâ in the Third Reich, Pan Books, London ²2002, ISBN 0-330-48840-6.
⢠Jan M. Piskorski, JÜrg Hackmann, Rudolf Jaworski (Hrsg.): Deutsche Ostforschung und polnische Westforschung im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik. Disziplinen im Vergleich, Osnabrßck (fibre) 2003, ISBN 978-3-929759-58-7.
⢠Gregor Thum (Hrsg.): Traumland Osten. Deutsche Bilder vom Üstlichen Europa im 20. Jahrhundert, Vandenhoeck & Ruprecht, GÜttingen 2006; ISBN 3-525-36295-1.
⢠Gunther Gebhardt, Oliver Geisler, Steffen SchrÜter (Hrsg.): Das Prinzip 'Osten'. Geschichte und Gegenwart eines symbolischen Raums. Transcript Verlag, Bielefeld, 2010. ISBN 978-3-8376-1564-7.
⢠Alan E. Steinweis: Eastern Europe an the Notion of the "frontier" in Germany to 1945, in: Keith Bullivant, Geoffrey J. Giles, Walter Pape (Hrsg.): Germany and Eastern Europe: Cultural identities and cultural differences. Reihe: Yearbook of european studies, 13. Rodopi, Amsterdam 1999. ISBN 90-420-0688-9, S. 56â69 (S. 67ff.: Literaturliste, insbes. Ăźber Raumplanung im Nationalsozialismus, darunter viele zeitgenĂśssische Quellen bis 1945, z. B. aus der NS-Zeitschrift Raumforschung und Raumordnung) In Google Books einsehbar
Weblinks
⢠Johann Gottfried Herder-Forschungsrat
⢠Herder-Institut
⢠Die âsudetendeutsche Geschichtsschreibungâ 1918â1960
⢠Deutsche âOstforschungâ: Oldenburger Historiker befassen sich kritisch mit ihrer Wissenschaft
⢠Zentrum gegen Vertreibung: âWas ist Bohemistik?â
⢠Albert Brackmann und die Publikationsstelle Dahlem (PDF; 11,87 MB)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Zeitschrift fĂźr Ostmitteleuropa-Forschung / Journal of East Central European Studies. Abgerufen am 27. Januar 2025.
cite-note-22. â Das herausgearbeitet zu haben, ist das lange vernachlässigte Verdienst von Michael Burleigh. 2001 stellte er im Vorwort zur Neuauflage seines 1988 zum ersten Mal erschienenen âGermany Turns Eastwards. A Study of âOstforschungâ in the Third Reichâ fest, dass sich inzwischen auch die deutsche Forschung fĂźr seinen dort behandelten Gegenstand interessiere: S. XI in Pan Books, London ²2002; ISBN 0-330-48840-6.
cite-note-33. â Robert Brier: Der polnische âWestgedankeâ nach dem Zweiten Weltkrieg 1944â1950, Digitale Osteuropa-Bibliothek: Geschichte 3 (2003), URL: epub.ub.uni-muenchen.de (PDF; 828 kB) S. 13.
cite-note-44. â Robert Brier: Der polnische âWestgedankeâ (2003), S. 84.